VentilateClever
VentilateClever 2.1

 

Aktualisiert: 05.02.2013

Wichtige Infos zur iPhone App VentilateClever App Store Link

Das Programm VentilateClever wurde zuerst unter iOS 3.0 entwickelt (Version 1.1). Nun liegt VentilateClever in der Version 2.1 vor, die mit iOS 5.1 auf dem iPhone und dem iPad erfolgreich getestet wurde.

Messgerät für Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Beachten Sie, dass für die Nutzung dieses Programmes ein Messgerät nötig ist, welches die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit jeweils im Gebäude und ausserhalb messen kann. Ideal ist ein Gerät mit einem via Funk verbundenen Aussensensor, der sich geschützt vor Regen im Schatten befindet. Die Messgenauigkeit sinkt bei sehr hohen Luftfeuchtigkeitswerten. Manchmal differieren Innen- und Aussensensor selbst unter exakt den gleichen Bedingungen. Daher empfiehlt es sich, die Werte auf- bzw. abzurunden. Das Programm berechnet die Luftfeuchtigkeit zwar auch für die erste Dezimale der Temperatur durch eine Annäherung recht genau, doch lassen Sie sich dadurch nicht täuschen. Die Messtoleranz Ihres Gerätes ist wahrscheinlich höher als ± 1% Luftfeuchtigkeit. Die Messgenauigkeit bei der Temperaturmesseung dürfte hingegen ± 0.2 °C betragen.

Nach dem Wechsel auf andere Aplikationen oder nach dem Aus-/ Einschalten des iPhones bleiben die Werte für die letzte Berechnung gespeichert. Datum und Uhrzeit der letzten Berechnung werden angegeben.

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Temperaturbereich

Mit dem Programm lässt sich aus der relativen Luftfeuchtigkeit für den Temperaturbereich von -10°C bis 35 °C die absolute Luftfeuchtigkeit berechnen. Das dürfte die Bedürfnisse der meisten Anwender abdecken. Wird ein Wert ausserhalb dieses Bereichs eingeben, erfolgt eine entsprechende Anzeige.

Taupunkt

Seit Version 2.0 wird für innen und aussen je der Taupunkt berechnet. Das ist jene Temperatur, bei der Kondensation eintritt. Die Werte sind mit Hilfe einer Annäherungsformel berechnet, die sowohl über 0°C als auch unter 0°C eine Abweichung von ledilgich ± 0.1°C ergeben. Es hat übrigens bei der Messgenauigkeit der Geräte keinen Sinn, zwei Dezimalstellen anzugeben. Es wird empfohlen auf die ganzzahlige Temperatur aufzurunden. Dann ist man auf der sicheren Seite. Es wird empfohlen, Malarbeiten mindestens drei Grad über dem Taupunkt auszuführen.

Hauptanwendungsbereich: historische Gebäude, Kirchen etc.

Die hier empfohlene Vorgehensweise hat sich vor allem bei historischen Gebäuden, z.B. Kirchen mit dicken Mauern bewährt. Die Raumtemperatur bleibt durch das Mauerwerk auch beim Lüften relativ stabil, so dass der durch die Applikation berechnete Entfeuchtungseffekt bis zu einem gewissen Grad erreicht werden kann.
Holzhäuser haben hingegen eine andere Charakteristik. Sie passen sich der Umgebungstemperatur viel schneller an. Hier ist es wichtig, mit Hilfe dieses Programmes Erfahrungen zu sammeln und diese beim Lüften zu berücksichtigen. Jedes Gebäude hat eine eigene Charakteristik und kann je nach der Beschaffenheit des Mobiliars, der Böden und der Decken in gewissem Mass Feuchtigkeit speichern und wieder abgeben. Nach dem Lüften kann sich die Luftfeuchtigkeit dadurch wieder leicht erhöhen.

Berechnete Ergebnisse immer in der Praxis nachprüfen

Die gemessenen Daten können Sie bei diesem Programm eingeben und berechnen lassen, ob sich die Feuchtigkeit verringern lässt oder ob gegebenenfalls wegen drohender Erhöhung der Feuchtigkeit nicht gelüftet werden sollte.
Das Programm berechnet auch die theoretisch erreichbare Luftfeuchtigkeit nach dem Lüften. Allerdings wird dieser theoretische Wert in der Praxis nicht erreicht. Es ist ratsam, beim Lüften den Effekt beim Messgerät zu beobachten. Die Luftfeuchtigkeit kann sich aussen verhältnismässig schnell ändern, so dass eine neue Berechnung erfolgen muss.

Was sonst noch zu beachten ist

Beachten Sie auch, dass bei einer grossen Temperaturdifferenz, z.B. im Winter aus Energiespargründen nur kurz gelüftet werden sollte. Während im Winter die Luftfeuchtigkeit innen eher zu gering ist, ist sie im Sommer eher zu hoch. Anzustreben ist ein Bereich von 50 bis maximal 70% relative Luftfeuchtigkeit. Nicht immer lässt sich die Luftfeuchtigkeit allein durch Lüften im gewünschten Bereich halten. In gut geheizten Räumen kann im Winter oft eine rel. Luftfeuchtigkeit von 50% nur mit einem Luftbefeuchter erzielt werden. Umgekehrt ist es im Sommer bei längeren Regenperioden nötig, einen Entfeuchter einzusetzen, um nicht über 70% zu kommen. Wird allerdings clever gelüftet, kann bei grossen Gebäuden oft durch 30 min. intensives Lüften ein grösserer Effekt erzielt werden, als durch den stundenlangen Betrieb eines Entfeuchters.
Ab 70% Luftfeuchtigkeit kann sich Schimmel bilden. Am Schädlichsten sind jene Situationen, bei denen warme Luft an kalten Wänden Kondensate bildet. Das ist der Fall, wenn die Temperatur der Wand der Taupunkttemperatur entspricht oder sie unterschreitet. Das Programm weist Sie u.U. auf entsprechende Gefahren hin.

 

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Das Programm führt die Berechnung auch in °Fahrenheit durch. Die Bedienung erfolgt dann allerdings in englischer Sprache. Ab Version 2.1 kann die Berechnung in °C auch in englisch erfolgen.


Haftungsausschluss

Der Anbieter dieser Applikation haftet für keine Folgeschäden, die durch die Anwendung dieses Programmes entstehen könnten. Insbesondere wird ausdrücklich vom Lüften automatisch klimatisierter Räume abgeraten. Manuelles Lüften kann in jenem Fall die Klimaanlage durcheinanderbringen oder einen Ausfall der Anlage auslösen.

Copyright 2009-2013 by Roland Graf, Waagtalstrasse 31, CH-8842 Unteriberg

Supportanfragen

Die App Ventilate Clever wurde während neun Monaten in der Praxis getestet und ist nun seit bald drei Jahren im App Store. Falls Sie eine Supportanfrage haben, sind Sie gebeten, folgende E-Mail zu benützen:

support@ventilateclever.infoApp Store Link

 
 
 

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