VentilateClever
VentilateClever - FAQ

 

Aktualisiert: 06.07.2015

FAQ: Häufig gestellte Fragen

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Welches Messgerät können Sie empfehlen?

Im alltäglichen Gebrauch hat sich eine drahtlose Wetterstation mit einem via Funk verbundenen Aussensensor bewährt: Technoline WS-7018. Auf dem Display sind alle Angaben für Innen und Aussen übersichtlich dargestellt. Kostenpunkt: ca. 35 € bzw. 53 CHF. Allerdings ist der enthaltene Aussensensor (TX3-TH) nicht wetterfest. Er muss somit von Regenwasser geschützt angebracht werden. Die Wetterstation kann von maximal drei Aussensensoren Daten empfangen. Damit der Effekt der Belüftung möglichst schnell erkennbar ist, sollte die Wetterstation während dem Lüften in den Durchzug gestellt werden.
Gute Erfahrungen wurden auch mit Technoline WS-9032-IT gemacht. Dieses sehr präzise Gerät verfügt über einen vor Wasser geschützten Sensor (TX21IT+). Das Gerät gibt es bei conrad.ch. Es kostet komplett ca. Fr 140.- .

Technoline WS-7018 Sensor TX3-TH Sensor TX3-TH mit bewährtem Wetterschutz ;).

Weshalb entwickeln Sie Ventilateclever nicht für Netatmo weiter?

Tatsächlich habe ich mir das System von Netatmo angeschafft und getestet. Das Ergebnis ist allerdings enttäuschend. Die beiden Sensoren für Indoor und Outdorr zeigen zu unterschiedliche Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten an, wenn sie nebeneinander stehen. Das kann zwar durch Netatmo im Remotemodus kalibriert werden. Das grosse Problem ist die extreme Trägheit der Sensoren. Wenn Sie ein Gerät zum Lüften benötigen, muss es rasch reagieren und nicht erst nach einer halben Stunde oder Stunde. Die App ist wunderschön programmiert, doch was nützen die schönsten Grafiken und Kurven, wenn die gemessenen Werte weit neben den tatsächlichen liegen? Gar nichts! So lange Netatmo am Design der Sensoren nichts ändert, kann ich davon nur abraten. Dass zahlreiche andere Benützer insbesondere bei der Messung der Luftfeuchtigkeit dasselbe Problem haben, kann man im Forum von Netatmo nachlesen: http://forum.netatmo.com.

Gute Alternative: Mobile-Alerts von Technoline - ausgenommen die Profilinie MA 10320

Ein erster Test ist äusserst vielversprechend verlaufen. Zuerst muss die App Mobile Alerts auf das iPhone geladen werden. Die Installation des Gateway am Router erfolgt in kürzester Zeit. Leider ist dem Gateway nur ein Temperatursensor beigelegt. Deshalb muss man zwei MA 10200 dazukaufen. Das hinzufügen der Sensoren ist ein klacks. Diese MA 10200 zeigen die gemessene Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Wechsel auf einer LCD-Anzeige an und funken die Werte alle sieben Minuten an den Gateway und dieser an einen Server der Firma. Dadurch können die Werte jederzeit auf dem iPhone abgelesen werden. Die Sensoren liefern Messwerte, die mit anderen Geräten vergleichbar sind. Sie reagieren auf Änderungen rasch. Die Sendeleistung des Sensors reicht, um die Daten durch zwei Mauern über eine Distanz von knapp 40m zu senden.

Ich habe nun zwei Sensoren der Profilinie MA 10320 getestet. Diese sind etwas präziser und melden die Daten (Tempetatur und Luftfeuchtigkeit) alle drei Minuten. Beigfügt ist ein 1,5m langes Kabel mit einem Temperatursensor. Dieser Kabelsensor reagiert wesentlich schneller als der im Gerät eingebaute. Die gemessenen Daten werden auf dem iPhone grafisch dargestellt und es ist möglich, die Daten via eine cvs-Datei auf dem Computer auszuwerten. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass die Sendeleistung geringer ist als bei den MA 10200. Während mehreren Wochen war der MA 10320 im Einsatz und es verging kaum ein Tag, an dem es stundenlange Aussetzer gab. Wahrscheinlich werden in dieser Zeit keine Messdaten an den Server der Firma geliefert. Sofern die Firma hier nicht nachbessert, muss man von der Profilinie abraten, denn ein Entscheid, zu lüften oder nicht, kann nur mit aktuellen Messdaten gefällt werden.

Mit Excel oder Numbers lassen sich die Daten aus der cvs-Datei verarbeiten. Will man die Temperaturen ebenfalls anzeigen lassen, müssen die Komas durch Punkte ersetzt werden. Der Sensor wurde von der Raumtemperatur in den Aussenbereich verlegt. Er reagiert doch relativ schnell, was die Temperatur betrifft und etwas träger bei der Luftfeuchtigkeit. Abgebildet ist hier eine Zeitspanne von vier Stunden.

Auswertung MA 10320

Ist das Lüften wirklich effizienter als der Betrieb eines Entfeuchters?

Im Sommer kann bei längeren Regenperioden der Betrieb eines Entfeuchters unverzichtbar sein. Bei idealen Wetterverhältnissen ist aber das clevere Lüften dem Entfeuchter überlegen. Ein Beispiel: Eine neugotische Dorfkirche hat ein Volumen von ca. 2'900 m3. Wenn sie im Sommer bei 20 °C auf 70% relative Luffeuchtgkeit kommen, muss unbedingt entfeuchtet werden. Bei 12.1 g/m3 sind im gesamten Luftvolumen insgesamt 35.1 kg Wasser gespeichert. Ein handelsüblicher Entfeuchter kann über 12h bei 20°C ca. 5 l Wasser ausscheiden. Theoretisch könnten Sie es über Nacht auf 60% relative Luftfeuchtigkeit bringen. Da sich aber ein Gleichgewicht einstellt, dürften Sie froh sein, wenn Sie es nach 12 h auf 65% hinunterbringen. Wenn Sie mit kälterer Luft, z.B. 16°C und 70% rel. Luftfeuchtigkeit clever lüften, können Sie durchaus in einer halben Stunde das selbe Resultat erreichen und Sie sparen Energie!

Haftungsausschluss

Der Anbieter dieser Applikation haftet für keine Folgeschäden, die durch die Anwendung des Programmes VentilateClever entstehen könnten. Insbesondere wird ausdrücklich vom Lüften automatisch klimatisierter Räume abgeraten. Manuelles Lüften kann in jenem Fall die Klimaanlage durcheinanderbringen oder einen Ausfall der Anlage auslösen.

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Die App Ventilate Clever wurde während neun Monaten in der Praxis getestet und ist nun seit 2009 im Einsatz. Falls Sie eine Supportanfrage haben, sind Sie gebeten, folgende E-Mail zu benützen:

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